Zwetschgen

Die Römer, wieder einmal, waren es, die uns 150 n. Chr. von Asien nach Europa und somit auch in die Schweiz brachten.

Wir gehören zu den Rosengewächsen und zwar wegen unserem Stein in der Mitte, zum Steinobst. Oft nennt man uns auch Pflaume, aber das stimmt eigentlich nicht, denn wir Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaume, wie auch zB. die Mirabellen.

 

Unsere Saison ist von August bis Oktober.

 

Die Fellenberg Zwetschge

Mich gibt es schon seit 400 Jahren und ich gelte als Königin unter Meinesgleichen. Mein Aroma wird als süss-sauer und kräftig beschrieben und ich bin zum roh essen, aber auch für die Küche hervorragend zu gebrauchen.

 

Die Bühler Zwetschge

Ich komme aus Deutschenlanden, und zwar aus dem Dorf Kappelwindeck in Bühl/Baden. Eigentlich bin ich eine Zufallsentdeckung, als die Früchte meiner Vorfahren, um 1840 entdeckt und zuerst den Namen „Kappler Zwetschge“ bekamen. Schnell erkannten die Menschen meine Werte und am 15.8.1884 fuhr der erste Eisenbahnwagen mit 100 Zentnern Früchte von Bühl nach Köln. Die Bühler Zwetschge hatte ihren Siegeszug begonnen. Aus mir kann man übrigens auch guten Schnaps brennen. An und für sich ist mein Aroma süss und etwas säuerlich. Ich gelte als Frühsorte.

 

Die Hauszwetschge

Auch mich gibt es schon seit 400 Jahren und zwar unter den unterschiedlichsten Namen wie:  Bauernpflaume, Basler Zwetschge, Quetsche, Pocegaca, Salemer etc. Ich bin meist die Letzte Zwetschgensorte, die auf den Markt kommt. Geschmacklich hervorragend und vielseitig nutzbar, auch gut zum Einfrieren.